| Andreas Kettnaker 11/2003 bis 03/2004 Marco Gerschek 11/2003 bis 11/2004 | Stefan Harder 11/2004 bis 11/2005 Wolfram Hummel 11/2004 bis 03/2005 |
|
29.3.2004 Manchmal ist eben doch nicht alles so einfach in Thailand, wie man es sich vorstellt...und ja, es gibt Buerokratie! Unser Zimmer war auf Andi angemeldet, der zwei Tage füher ausziehen wollte weil sein Flug geht. Leider gibt es die Auslagen aber erst zurueck wenn die Bude komplett geräumt ist. Natuerlich nur in Scheckform, den Andi dann unmoeglich von Deutschland aus eintauschen kann!! Folge: Marco sucht sich auf die Schnelle eine Bleibe schon ab heute Nacht und packt seine Sachen in 30 Minuten, bevor wir dann gemeinsam zum Flughafen auf ein Tschuess-Singha gehen! Ein super Endspurt der Thaischwabenaera, oder? |
|
22.3.2004 - 24.3.2004 Varane, "Urzeitschnecken", Schildkroeten, Seeschlangen, Rochen, Barakudas, Tintenfische, Quallen und Haie, im Nationalpark der 9 Inseln um Ko Similan gibt es einfach alles was man sich unter Thailands Tierwelt vorstellt. Nach einer Morgentoilette unter freiem Himmel und einem super Tschungelausblick ging es auf das Boot zum Fruehstueck, mit dem uns die Reisefuehrer von "Jacksimilan" taeglich zu 2 bis 3 Schnorchelrevieren gefuehrt haben. Nach dem Abendessen in unserer Heimbucht auf der Nußschale, konnten wir einen herrlichen Sonnenuntergang und Sternenhimmel bei einem "Gute-Nacht-Singha" geniessen, bevor wir zeitig in unserem Zelt verschwunden sind. Unsere Gruppe war mal wieder super international: Frankreich, Holland, Amerika, Thailand, Italien und Deutschland waren die Nationalitaeten der Matrosen on Board. Otto und Nelly hat es so gut gefallen, daß sie nicht mehr mit uns zurueck gekommen sind. Mal sehen wie lange sie bleiben... |
|
21.3.2004 - 22.3.2004 Der Stadtteil Panong in Phuket klingt nicht nur so wie Patpong sondern man findet auch genau das selbe vor. Lediglich der Bangkoksmog wird durch Stadtstrand und Liegstuehle ersetzt. Um auf die Similan Inseln zu kommen mussten wir leider diesen Weg nehmen und eine Nacht hier verbringen. Mit Bildzeitung lesen und dem Mieten eines Liegstuhls haben wir einmal mehr den hoechtsen Grad unseres Touristendaseins erreicht. Okay,...zugegebenermassen war es schon mal ganz schoen nach vier Monaten Schweinelendchen, Wurstsalat und zum Nachtisch Kaiserschmarrn zu essen, ein Bier zu trinken und mit den Tischnachbarn auf deutsch zu reden, was wohl die schoenste Errinnerung an Phuket bleibt.Sogar die Speisekarte war auf deutsch! |
|
18.3.2004 - 21.3.2004 Der Anblick des Anlegestegs hat uns direkt dazu verleitet unsere erste Nacht auf Ko Phiphi nicht im Zentrum des Geschehens zu verbringen, sondern ein Longtailboot zur "Rantee Beach" zu nehmen. Nicht nur wegen der exotischen Toilette und dem leeren Strand eine gute Idee, auch der Bungalow in der ersten Reihe> war kaum zu uebertreffen! Das der Abend eher gemuetlich und frueh an der "Rastamanbar" geendet ist, als fetzig in einer "Farangdisco", kam uns ausserdem auch nicht ungelegen ;-) Ohne einen Besuch der bei allen Travellern bekannten "Reggeabar" konnten wir die Insel natuerlich nicht verlassen. Deshalb haben wir uns am naechtsen Tag nicht weit davon in einem der "Tropical Garden Bungalows" einquartiert. Mit einem Bier im Swimmingpool und einer Nackenmassage war der Tag kurz danach schon wieder ein Hit..., auch wenn die Reggeabar ihrem Ruf und den Erinnerungen absolut nicht gerecht werden konnte. Vom "View Point" aus hat man einen ueberragenden Blick ueber Ko Phiphi, den man sich mit etwas "Schwois" einfach verdienen kann. Fuer uns aber dennoch ein Zeichen dafuer das Sport in den letzten Wochen nicht gerade angesagt war... Zur Zeit wird auf Ko Phiphi sehr viel gebaut, was den Gesamteindruck neben versteckten Muellbergen etwas verschlechtert...auch die Reggeabar war aufgrund von Bauarbeiten kaum wieder zu erkennen. |
|
12.3.2004 Das Ende naht! Die letzte Pruefung haben wir heute noch hinter uns gebracht. Nach unserer Abschiedsfeier geht es erst einmal auf die Inseln...das ist sicher! |
|
10.3.2004 Sind wir nicht der Traum aller Eltern? Wenn man diese Bilder sieht, koennte man fast meinen wir waeren die Musterstudenten schlechthin. Kaum 6 Stunden Pruefung hinter uns, schon wurden wir zu einem unerwarteten Photoshooting für das naechtste Werbeheft und Plakat der Universitaet eingeladen. Dass uns dieses professionelle Aufgebot (9 Mitarbeiter) empfängt, haetten wir echt nicht gedacht, ...auch nicht dass wir jemals die UNIkrawatte tragen und schlampig rassierte Barthaare ueberschminkt werden koennen! Musterstudent 1 Musterstudent 2 |
|
9.3.2004 "Kannst Du mir kurz QA( Quantitative Analysis) erklaeren?" War die Frage eines Mitstudenten. Einer fraegt und die halbe Klasse findet sich in unserer Wohnung ein, so laeuft das hier. Wir haetten eher mit einem gemuetlichen Abend gerechnet, vor unserem schwersten Pruefungstag an dem wir gleich zweimal ran durften. Das daraus ein kompletter Abend mit Pizzaservice wurde, war am Ende aber nicht schlimm, denn die Prüfungen waren gut und gemeinsam Lernen macht ja auch mehr Spass! |
|
3.3.2004 Das war eine Prozedur, bis wir endlich in die normalerweise fuer Auslaender unzugaenglichen Gebaeude des Grandpalace durften. Zuerst die Schuhe und die "Hose von Rose" (Mutter von Marco), dann wurde auch noch Niki in die Umkleide geschickt! Letztendlich konnten sie aber dann doch der Einladung der Professorin folgen. Unsere zweite Klassenfahrt ging in den Grandpalace. Fuer die Teilnahme gab es 3 % extra in der Endnote von "Thai Studies", und eine ganze Horde alter und Nachwuchs-Kaffeklatsch-Geschichtsdamen haben auch genaustens darauf geachtet dass sich kein Student aus dem Staub macht! Besonders stolz war unser Fueherer darauf dass er dieses Jahr schon G.W Bush begleiten durfte. Warscheinlich haben wir durch die Thammasat Universitaet einmal mehr die VIP Version bekommen, ohne es anfangs zu bemerken. Die Fuehrung hat sich gelohnt, denn sie wurde aufregender gestaltet als es auf den Bildern aussieht! |
|
20.2.2004 Geschichtlich ist die Bruecke am River Kwai, eine der bedeutensten Sehenswuerdigkeiten von Thailand! Rein optisch,...naja...haben schon Prickelnderes gesehen. Aber die Zugstrecke ab der Bruecke bis zur Endstation (Kanchanaburi bis Wang Pho) gab uns einen sehr schoenen Einblick in die Umgebung und vorallem den River Kwai. Zufaellig sassen wir auch noch mitten in einer Reisegruppe, die den ganzen Waggon gebucht hatte. Trinken und Ticket for free!..einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, oder? Auf der Rueckfahrt dann aber doch lieber wieder Thaistyle. 8 Baht und ein langes Interview von 3 Geographie Studentinnen, die uns nebenbei noch ein paar neue Thaiwoerter beigebracht haben! |
|
15.2.2004 Heute ist Familie Kettnaker eingetroffen und wurde gleich ohne jede Chance auf Jet-lag Beseitigung von Andi auf den Weekenmarket, den Baijoke Tower und eine Klongtour gefuehrt.Vom kalten Deutschland in den heissen Bangkoksmog, Gerscheks wird es morgen nicht anders gehen. Die ersten Eindruecke kommen einem vor wie ein Film, aber das muss schliesslich jeder mitmachen, der in Thailand landet. |
|
14.2.2004 An Freundlichkeit nicht zu uebertreffen! Eine persoenliche Einladung von "Toon" nach sich zu Hause war neben einem Besuch der Grosseltern, einer Toepferinsel, einer Klongtour mit kleinen aber verdammt schnellen Booten und einem grandiosen Abendessen auf der Terasse des Onkels nur ein Teil des Tagesprogramms. Wohl gemerkt alles auf dem Chao Praya River und seinen Seitenkanaelen. Besonders toll war es, dass wir uns nicht wie normale Touristen gefuehlt haben, sondern mittendrin statt nur dabei waren! Bangkok ist das Venedig Asiens! |
|
5.2.2004 Beim Einsteigen in den Bus wird die Kleidung ueberprueft und die Klasse auf Disziplin eingeschworen! Wie im Kindergarten... Bei unserer ersten Exkursion zu Telecom Asia haben wir rein garnichts verstanden, denn alle Vortraege waren auf Thai. Und trotzdem waren wir ueber die Einladung froh, denn es war äusserst interessant die thailaendischen Gepflogenheiten bei solch einem Event zu beobachten: Die Professoren dürfen bei den Vortägen in der ersten Reihe auf einer Couch sitzen, die Geschenkuebergabe nach jedem Redner ist eine Zeremonie schlechthin, ein Phototermin jagt den Naechsten und thailaendische Druckereien muessen ein mega Geschaeft mit dem Drucken von Visitenkarten machen! Phasenweise ist es uns schon schwer gefallen fit zu bleiben, ohne etwas zu verstehen. Zum Glueck sah es eine Reihe hinter uns noch viel schlimmer aus! |
|
1.2.2004 Schockmeldung: Wir haben Daniel Kübelböcks "You drive me crazy" im Hardrock Cafe von Bangkok anhören muessen. Thailaendern gefaellt es komischerweise,...kein Wunder, dass es hier so viele Ladyboys gibt! Und wir dachten Modern Talking waere der Hoehepunkt des schlechten Geschmacks, der ansonsten superguten Thaimusik. |
|
30.1.2004 - 31.1.2004 Leider gibt es aus Sukothai nur einen bilderlosen Bericht,denn die moderne Technik hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht! Die Speicherkarte des Fotos ging kaputt. Es soll Thaischwaben geben, die ausrasten koennten... Da ich in "Thai Studies" schon viel davon gehört hatte, wollte ich mich nun selbst von Sukothai, dem ersten Königreich von Thailand (1279 - 1460), überzeugen. Der erste König von Thailand, Ramhaeng, hat sogar ein Denkmal bekommen! Am Samstag morgen angekommen, habe ich zuerst ein Moped ausgeliehen und mich auf den Weg zum historischen Park gemacht. Er besteht eigentlich nur aus Ruinen, die mich aber mehr beeindrucken als die neuzeitlichen Tempel. Natürlich war ich als "Farang" (so werden Europäerin Thailand bezeichnet) mal wieder eine Attraktion und hatte bald eine Kinderschar an den Fersen. Es sind dort ca. 60 Tempel auf einer riesen Fläche verstreut, die einen sehr ländlichen Charakter hat. Gott sei Dank hatte ich ein Moped und kein Fahrrad ausgeliehen… Von manchen war wirklich nur noch das Fundament zu sehen, andere waren noch sehr gut erhalten, sogar die Hände und Füße der Figuren! Ganz im Gegensatz zu Ayutthaya wo es sich die Burmesen bei Ihrem Siegeszug nicht nehmen lassen haben, nahezu alle Figuren zu enthaupten. ...okay ein paar Bilder aus dem Internet |
|
24.1.2004 Wir sind stolz darauf Studenten der Thammasat Universitaet zu sein. Nicht nur wegen der schoeneren Shirtfarbe! Das traditionelle Fussballspiel zwischen der Thammasat University und der Chucalongkorn Universitaet gehoert zu den Highlights im Sportkalender. Eine unglaubliche Zeremonie rund um das Spiel offenbarte sich vor uns, und uebertraf alle Erwartungen! Ausflippende "Ladyboys" , Cheerleader, Orchester und eine riesen Show wie bei einer grossen Eroeffnungsfeier. Es ging 0:0 unentschieden aus,...und trotzdem wurde die ganze Nacht gefeiert. Natuerlich auch mit den Austauschstudenten und den Studenten der anderen Uni! |
|
21.1.2004 Ein Neuseelaender, der eine Freundin aus Venezuela in London kennengelernt hat, die mit uns in Weingarten studiert hat, ist heute angekommen. Wir haben Ihn noch nie davor gesehen, aber die Situation alleine war schon ein riesen Spass. Dass er seinen Kumpel aus Australien erst zwei Stunden vorher am Flughafen kennengelert hat, haben wir schliesslich am Abend erfahren. Das Thaischwabenhotel ist ausgebucht! Manch einer macht es nur zur Show, andere machen ernst! Andi und Jonny haben die ganze Palette an Insekten auf dem Nachtmarkt durchprobiert. Was fuer ein Anblick! |
|
10.01. - 17.01.2547 Die TONGKWAO GAMES in der Chiang Mai Universität sind nun seit Samstag vorbei und es war eine Reise wert. Um euch nun aufzuklären, das sind die Thailändischen Universitätsmeisterschaften in allen Sportarten. Mein Gebiet war natürlich Volleyball. Leider war es nicht möglich, dass ich in der Mannschaft der Thamassat Universität mitspielen konnte, da ich nach dem Meldeschluss, in Bangkok, angekommen bin und ein Nachmelden nicht mehr möglich war. Trotzdem habe ich mit den Jungs jeden Tag trainiert und ich lies es mir natürlich auch nicht nehmen sie anzufeuern, mit starker Unterstützung. Die Männermannschaft sowie die Frauenmannschaft haben am Ende den 3. Platz belegt und es waren beide sehr zufrieden. Am zweiten Tag gab es zuerst mal einen riessen Empfang für alle Studenten, ungefähr 2500 an der Zahl. Es wurde ein Traumessen aufgetischt, open air, und am Ende noch ein Feuerwerk serviert. Zwei Tage später war dann die komplette Thamassat Universität beim Erwin Teufel der Region Chiang Mai eingeladen. Im besten Restaurant der Stadt wurde diniert, und natürlich, wie immer bei einem Thaifest, Karaoke gesungen. Die Tage wurden natürlich fast immer in der Turnhalle verbracht, und in den Pausen ein Erkundungstrip gestartet, um die anderen Hallen und Veranstaltungen zu besuchen. Vor allem der Nationalsport von Thailand, Takraw, ist sehr beeindruckend. Es sind drei Spieler pro Team, die mit einem geflochtenen, faustgroßen Rattanball versuchen, den Ball ohne Zuhilfenahme von Händen und Armen auf der Seite des Gegners zu platzieren. Es sind dabei Fallrückzieher und ähnliches zu sehen, sehr ballet-reif! Ich dachte immer, dass man sich dabei doch alles brechen muss! Wenn man in Chiang Mai ist, darf ein Besuch im Doi Suthep, dem heiligen Tempel über der Stadt, mitzumachen. Um ehrlich zu sein, habe ich nur alles nachgemacht… Man hat dort oben eine schöne Sicht über Chiang Mai und sieht auch Mönche die dem Zeitalter der Technik nicht wiederstehen können… Alles in allem war die Woche sportlich, menschlich und vor allem kulturell sehr interessant. Da ich der einzigste Europäer bei der ganzen Veranstaltung war, war ich in diesem Fall immer eine Attraktion. Durch die sehr gute Harmonie und meine sehr freundlichen und bemühten Mannschaftskollegen, leider sprechen nur zwei fließend Englisch, habe ich wieder einiges von der Thailändischen Kultur miterlebt und das Thaileben genossen. Habe dann am Ende noch ein Trikot, das Maskottchen, sowie eine Medaille von der Mannschaft bekommen, war ziemlich rührend, zumal ich einige wahrscheinlich nie wieder sehen werde, da sie in diesem Semester nicht mehr trainieren! |
|
12.1.2004 Was ist aelter? Das Taxi oder die alten Tempel von Ayutthaya? -Wir wissen es nicht! Nachdem wir von einem "Banditen" ins 30 Kilometer entfernte Ayutthaya gebracht wurden, waren wir besonders froh darueber, dass uns ein freundlicher Familienvater mit seiner Limousine von Tempel zu Tempel kutschiert hat. Zum Glueck gibt es hier keinen TÜV! Seinen Kopf als Verlaengerung einer Skulptur abzulichten ist ebenso verboten (wenn jemand hinschaut), wie Moenchen das Beruehren von Frauen. Denn sie muessen sich nach einem "Kontakt" einer aufwendigen Waschprozedur unterziehen. Umso erstaunlicher, dass Sie sich unbedingt mit einer europaeischen Blondine fotografieren lassen wollten! |
|
1.1.2004 Happy New Year! Jetzt aber ab nach Bangkok an den Schreibtisch. Mit Druck lernt sichs besser,...Prüfungen sind schon am 5.Januar! |
|
31.12.2003 Ko Phiphi, Mayabay, Bambooisland und weitere Highlights. Das ganze auf einem eigenen Longtailboat das mit einem simplen "Stop here please!", ueberall dort haelt wo wir es gerade wollen. Das ist unser Sylvester 2003! Jetzt haben wir endlich die Straende gefunden, die wir uns "traumhaft" vorgestellt haben. Sogar ohne Streit um den schoensten Platz fuers Badehandtuch. Mayabay war eine Ausnahme, denn beim Auftauchen kann es gut sein dass einem gerade ein Boot ueber die Ruebe faehrt. "The Beach" und Leonardo di Caprio haben echt gute Arbeit geleistet, wenn es darum geht Touristenmassen ueber Jahre hinweg anzuziehen. Auf der Rueckfahrt verschwand die Sonne und ein nicht verachtbarer Wind mit Wellengang kam auf. Wir mussten sogar auf offenem Meer anhalten um Wasser aus der "Nußschale" zu schoepfen. Aber alles EASY IN THAILAND! Der Sylvestercountdown verlief aufgrund der Erschoepfung eher gemach. Die aufsteigenden Laternen um Mitternacht, die langsam wie Sterne ueber dem Horizont verschwanden haben auch das neue Jahr "thailaendisch" eingestimmt. Oh wie schöööööön! |
|
30.12.2003 Die Pruefungsuhr tickt,...also nochmal lernen. Diesesmal gleich am Strand ;-) Abends haben wir uns Krabi vorgenommen. Wir waren sehr enttaeuscht,Krabi ist echt eine dreckige Stadt, ohne jegliche sichtbare Attraktion! Das Abendessen auf dem Nachtmarkt war aber gut, und die Erkenntnis Sylvester gleich bei uns zu feiern anstatt "Downtown" wie geplant, war die Taxifahrt wert. |
|
29.12.2003 Fuenf Inseln per Longtailboot an einem Tag, so das verlockende Angebot, das wir nicht ausschlagen konnten. Manche Traumstraende waren dermassen "einsam", das unser Kapitaen Probleme hatte noch einen Anlegeplatz zu finden. Schnorcheln war trotzdem gut, denn es waren dort die meisten Fische, wo viele Urlauber im Wasser waren. Kein Wunder wenn fast jeder mit Brottuete ins Wasser geht! Wir haben es trotzdem genossen... Thaischwaben under water |
|
28.12.2003 Lernen muss einfach auch mal sein. Das Marketingbuch moechte gelesen werden, und das schlechte Gewissen wuerde sich gerne aus unseren Koepfen verabschieden! Also pauken wir bei Milchshake und Sonnenschein in einer von zahlreichen Bars gleich an der Strandpromenade von Ao Nang. "Nach dem Mittagessen koennten wir eigentlich am Strand weiterlesen",... wie das endet kann man sich ja denken. Aber das Minimalziel haben erreicht ;-) |
|
27.12.2003 Die letzten "Bredle" bzw. "Gutsle" mussten auf dem Schiff von Ko Lanta nach Ao Nang (bei Krabi) dran glauben. Zum Glueck gibts Tupperware! So ein Zimtstern bei 30 Grad und Sonnenschein erweckt einfach andere Gefuehle als Zuhause! Die ersten Inseln vor Krabi hauen uns schon jetzt vom Hocker. Nur die Touristenmassen (fast überall dort wo's schoen ist), lassen uns schon auf der Anreise darüber nachdenken, wie wir in Ao Nang und Krabi Urlaub als Touristen mit möglichst wenigen Artgenossen verbringen koennen. |
|
26.12.2003 Mit dem Mofa von Traumstrand zu Traumstrand. Das Megaevent schlechthin! Nach kurzer Fahrschule kam sogar der pure Fahrspass auf, auch wenn die Strassen nicht gerade europaeischen Vorstellungen entsprechen. So manch einer legt dann sein "Heiligs Blechle" auch mal flach und verschwindet in einer Staubwolke. Wir nennen aber keine Namen.... Mit einem Red Snapper in Chillisauce und Weisswein ging schliesslich auch unser etwas ungewohntes (aber nicht minderwertigeres) Weihnachtsfest zu Ende! Ach ja, die Bilder vom Sonnenuntergang haben wir selbst gemacht! Unglaublich ,oder? |
|
25.12.2003 Geschafft! Wir sind in Ko Lanta angekommen (Long Beach Resort). Waehrend uns der blose Anblick der Umgebung ueberwaeltigt, bescheren andere sich erst einmal mit einer Ganzkoerpermassage, a la "On the Beach", selbst. 2 Naechte werden wir hier in zwei zweckmaessig eingerichteten Bunglalows mit fliessend Wasser (gelb), Dusche, Klo und Ventilator verbringen. Das Fliegennetz schuetzt nicht nur vor Moskitos, sondern auch vor anderen Haustieren! |
|
24.12.2003 "Gutsle" oder "Bredla"? Dieses Jahr gab es keine Weihnachtsgeschichte, aber dafuer haben wir einmal mehr darueber diskutiert, wie das Weihnachtsgebaeck jetzt wirklich heisst. Das weihnachtliche Ambiente war ein 24 Sitze VIP Bus, mit lautstarker Thaimusik, die wir mit "Stille Nacht" einfach nicht uebertoenen konnten. Wir wussten nicht dass Eddie Murphy und Robert de Niro thailaendisch sprechen, aber an Heilig Abend ist eben alles moeglich. Noch ein "Weihnachtsbier" oben drauf und des wars scho. Frohes Feschd!!! |
|
20.12.2003 Auch die Neuankoemmlinge sind infiziert! Der Weekendmarket in Mo Chit hat es nicht nur uns angetan. Super war vorallem, dass wir vor den Touristenmassen dort waren und so ungestresst unserem Kaufrausch freien Lauf lassen konnten. Frage ist hier nicht: Stimmt die Qualitaet, oder was kann ich mir das leisten? Sondern wieviel passt in meinen Koffer! Ein super Erlebnis. Neben Textilien und Schuhen, gehen hier auch Tiere (Fische, Hunde, Insekten) und Einrichtungsgegenstaende ueber die "Ladentheke". |
|
18.12.2003 Wir haben bis heute mit der Besichtigung des Grand Palace gewartet, weil wir wussten, dass wir jeden Besuch hierher ausfueren werden. Einmal mehr bestaetigt sich die Meinung: Zuviel Tempel muss nicht sein, denn wer den Grand Palace gesehen hat, der hat sehr viele Highlights auf einem Fleck geballt, und muss nicht hunderte Kilometer reisen, um hoechtens Gleichwertiges zu besichtigen! Fuer Silke und Dada, gabs die erste Brise Bangkoksmog und den Megaausblick vom Bayjoke-Tower als extra Bonbon! Lecker Frucht "Nagelschere" als Rasenmaeher |
|
17.12.2003 Unser Besuch ist angekommen. Die Thaischwaben sind jetzt zu viert! Mit unseren zwei Doppelzimmern gibt es auch kein Problem alle unterzubringen ;-) |
|
13.12.2003 Einen etwas anderen Geburtstag als Zuhause haben wir heute gefeiert! Kein Kuchen, keine Verwandten, keine Hausparty. Stattdessen einen ganzen Tag im Einkaufszentrum mit Kegeln, Kino, Thaifood und einem Eisbecher der die gewohnte Geburtstagstemperatur simuliert hat. Danke Andi! Einen Ventilator, den wir so dringend fuers Wohnzimmer gebraucht haben, war Aldrins Geschenk, das wohl uns beiden zugute kommt ;-) |
|
10.12.2003 Einen kleineren Ausflug haben wir uns noch am letzen Tag unseres Chiangmai Trips unternommen: Der höchste Punkt Thailands, noch mehr Wasserfälle (Nationalpark) und Tempel! Vorallem der einmalige Ausblick und die neuen Tempel haben uns fasziniert und den unvergesslichen Eindruck von Chiangmai und Umgebung abgerundet. Gleich anschliessend gings zurück nach Bangkok mit dem Nachtbus! Jetzt haben wir genug entspannt um voller Elan richtung Zwischenprüfungen zu schauen... |
|
9.12.2003 Nach einer eintaegigen Verschnaufpause in Chiangmai, sind wir wieder mit einer organisierten Reisegruppe in einem 9-Personenvan aufgebrochen, um das "Goldene Dreieck" zu besichtigen. Wir kamen uns aber eher vor wie auf einer Kaffeefahrt, denn überall wo wir auf dem Hinweg einen Stop gemacht haben, wollte man uns nur Souvenirs verkaufen. Selbst die "Bergdoerfer" der Karens waren nicht mehr als ein Basar! Das Goldene Dreieck und der nördlichste Punkt von Thailand haben unsere Stimmung letztendlich doch noch etwas erheitern koennen! Ach ja einen Fuss auf Laos haben wir auch noch gebracht. Laos erlaubt den Zutritt auf eine Insel auch ohne Visum. Und ratet mal fuer was?....zum Shoppen natürlich! Fazit: Nicht viel mehr als eine weitere Stecknadel auf der Weltkarte der besuchten Länder. Wir hatten Zeit, aber fuer Urlauber die nur kurz in Thailand sind, absolut nicht empfehlenswert! Schlangenschnaps aus Laos |
|
7.12.2003 Der totale Funtag begann mit Elefantenreiten, das um Welten besser war als in Pattaya. Wir durften sogar auf dem Kopf sitzen und lenken. Bein links, Bein rechts und beide Beine hinters Elefantenohr drücken, so sollte es eigentlich funktionieren, ...aber wir glauben die Zurufe des Elefantenboys waren effektiver. Egal wir haben uns "toll" gefühlt ;-) Das abschliessende Bambusrafting auf ruhigem Gewässer erschien uns nach all dem Erlebten und vorangegangenen Wildwasserraften sogar etwas langweilig... Wer in den Norden Thailands geht MUSS zum Trekking, so unser Fazit nach 3 Tagen. Unseren Reisefuehrer "Sing" und die Panda-Organisation koennen wir waermstens weiterempfehlen. |
|
6.12.2003 Der Traum wurde war! Baden unter einem Wasserfall mitten im Regenwald. Schöner haben wir es uns nicht vorstellen koennen. Wenn man den Wasserdruck thailändischer Duschbrausen gewohnt ist, dann kann einen dieser Wasserstrahl schon mal aus dem Gleichgewicht bringen. Was für ein Spass! Sing, unser Fuehrer gab sogar noch einen extra Zeitaufschub, bevor wir weiter im Fluss das Bambustal hinuntergewandert sind. Mit Saam Song, einem thailändischen Rum, haben wir unseren schoensten Trekkingtag schliesslich ausklingen lassen. Politik war das grosse Thema. 0,5 Engländer (Nigel), ein Amerikaner (Dale), eine iranische Schwedin (Niku) und 2,5 Deutsche,...da lag es wohl nicht nur am Rum, dass eine heisse Diskussion entstand! Auch das Kennenlernen von so unterschiedlichen Menschen hat das Trekking zu etwas ganz Besonderem gemacht, das ist uns spaetestens heute Nacht klar geworden. |
|
5.12.2003 Früh ging es los zum Trekking in das Gebirge nördlich von Chiangmai. Tschungel, Wasserfall, Elefantenreiten, Bergdörfer, Wildwasser- und Bambusflossraften gehörten zum versprochenen Paket, und es sollte sich herausstellen, dass die Veranstalter ihr Wort mehr als halten werden. Der mehrstündige Aufstieg ins erste Bergdorf stand eher unter sportlichem Aspekt: Es ging nur bergauf! Oben angekommen, dachten wir, wir sind im Jahre 1850. Ausser einer Solarzelle, die zwei Fernseher für 100 Einwohner ermöglichte, gab es wirklich nichts was uns an unsere Welt errinnert hat! Eine richtig primitive Maschine zur Reisbearbeitung haben wir gleich in ACTION gesehen. Fast alles wird hier aus Bambus hergestellt. Auch das HOTEL! Dale, unser amerikanischer Senior (61 Jahre) war der Erste der sich im "Bad" versuchte: "What the hell,...who doesnt pay the waterbill!!!" ,...kein Wasser,...schlecht wenn man sich schon eingeseift hat ;-) Eine Dusche darf man sich hier eigentlich auch nicht vorstellen! Sagen wir so, es war ein Schlauch, der gleichzeitig zum "Kloloch"-spülen und als Dusche eingesetzt wurde. Nachdem endlich Wasser angezapft war haben wir es bei einer Katzenwäsche belassen und uns auf den morgigen Wasserfall verlassen. Unser Fuehrer hat noch ein Abendessen gezaubert, das war wirklich genial! Essen im Sitzen und bei Kerzenschein, Gesang von einheimischen Kindern, und naja wir geben es zu: ein Bier (das wir uns nach diesem Aufstieg auf 2100 Meter echt verdient haben), gehörten zum Abendprogramm. Um 21Uhr haben alle geschlafen. Das spricht doch für sich oder? |
|
4.12.2003 Endlich ausgeschlafen haben wir mit dem Fahrrad die bekanntesten Tempel der Altstadt von Chiangmai abgeklappert und eine Trekking Tour fuer drei Tage gebucht (Es war das beste was wir machen konnten...) In Chiangmai braucht man keine Klimaanlage im Gästehaus, denn es wird richtig kalt in der Nacht und tagsüber ist man ja sowieso unterwegs,...so unsere erste Erfahrung. Das wir ein Zimmer mit nur einem französischen Bett und einer Decke gebucht haben, ist eine andere Geschichte ;-) Der Nachtmarkt von Chiangmai ist angenehmer als der in Pat Pong, weil die Verkäufer nicht so aufdringlich sind. Folge: 10 Poloshirts, 2 Hemden, Trikots und Schuhe |
|
3.12.2003 Die Anreise ins nördliche Chiangmai war sehr bequem, denn ein VIP-Bus mit nur 32 Sitzen beförderte uns im Schlaf. Sogar Andi mit seinen langen Beinen, hatte genug Platz um fast waagrecht zu liegen. Einmal mehr bekommen wir das Lächeln nicht aus dem Gesicht, wenn wir daran denken, was diese Anreise in Deutschland gekostet hätte. Am Ankunftsort wurden wir wie immer von zahlreichen Taxifahrern angehauen, die mit unwissenden Touries ein mega Geschäft machen, weil die nicht wissen, wie billig Taxifahren wirklich ist. Handeln ohne Lächeln bringt 100% Rabatt, und den lassen wir uns hier nicht mehr nehmen.. |
|
30.11.2003 Der Aufstieg auf das Rüsseltier war nicht so dramatisch, wie wir uns das vorgestellt haben, denn auf der Elefantenfarm gibt es eigens dafür gefertigte "Haltestellen"! Mit einem lauten "HÜÄÄÄÄH" gings schon nach ein paar Metern in den ersten Tümpel den unser schon etwas älterer Elefant scheinbar mühelos durchquerte... Nach fast zwei Stunden in der prallen Sonne auf haarigem Rücken, wurden wir von einem Geländewagen zurück gebracht. Es hat sich gelohnt! Ein super Wochenendtrip! Thaischwoba ufffm Risssltier Dorschd |
|
29.11.2003 Weisser Sandstrand und blaues Wasser, genau so haben wir uns das vorgestellt! Die 20 minütige Fahrt mit dem 400 PS starken Speedboat war schon das erste Highlight des Tages. Einfach mal abliegen, Marketing lesen (was sind wir eigentlich für Streber?) und Seafood essen. Mehr darf man dazu wohl nicht schreiben, sonst gibt es zu viele Neider im kalten Deutschland. Der Ausflug hat uns so gut gefallen, dass wir für Morgen gleich den Nächsten gebucht haben. Elefantenreiten,...das ist doch bei einem halben Jahr in Thailand Pflicht,oder? |
|
28.11.2003 (Pat Pong + Reeperbahn) x 10000 = Pattaya Es ist eher abschreckend als anturnend, was in Pattaya, dem warscheinlich grössten Strich von ganz Asien vor sich geht! Als Europäer wird man gejagt, und wenn man sieht welche europäischen Tiefflieger hier landen, dann ist das Gekreische sogar noch verständlich, wenn zwei "schöne junge Studenten" an einer Bar voller thailändischer Frauen vorbeilaufen. Selbst die Rezeptionistin unserer "sauberen" und guten Unterkunft konnte sich ein "I come with you Mister" nicht verkneifen, als wir auf unser Zimmer gegangen sind. Pattaya ist für einen Pauschalurlaub ohne sexuellen Hinterdanken auf jedenfall nicht zu empfehlen, so unser erster Eindruck, nachdem wir einen Bootstrip nach Ko Kram für Morgen früh gebucht haben. |
|
27.11.2003 Mit einer deutschen Kreisliga-Krätsche kann es zu schwersten Verletzungen kommen! Erstens sind sie beweglicher, und zweitens fallen sie schneller um als man denkt. Beine? Stäbchen! Deshalb habe ich mich entschieden bei meinem ersten Fussballauftritt lieber im Sturm zu spielen, um nicht allzu unangenehm aufzufallen. Gespielt wird mit 40 Spielern und auch unser Dresscode-Professor war mit von der Partie. Oben OHNE! "Oh" (der heisst wirklich so), war danach noch mit auf dem Markt zum Schlemmen. Mehr oder weniger freiwillig ist man dann auch mal Dinge, die man ohne thailändische Begleitung nicht essen würde. Dazu gabs eine MAISMILCH! Hier zu speisen ist ein wöchentliches Ritual, auf das wir uns immer besonders freuen. Morgen fahren wir nach Pattaya. Ein bisschen Touri sein kann ja auch nicht schaden.... |
|
24.11.2003 Gegen Andi Badminton zu spielen ist echt erniedrigend! Nicht nur Blasen an der Hand und nen riesen Muskelkater im Hintern,.. nein Andi vermacht mir auch noch ernsthafte Sorgen über meine Kondition. In der Halle nebenan war Volleyballtraining der Thammasat Universitätsmannschaft, und was macht man wenn einen der Mitbewohner nicht genug fordert? Richtig,...man setzt noch einen drauf und gibt sich die volle Packung. Wenn alles gut läuft springt sogar eine Teilnahme beim anstehenden Turnier raus. Respekt! Und viel Spass beim täglichen Training und Joggen (um 6Uhr in der Früh ;-) |
|
23.11.2003 Unsere erste richtige Sightseeingtour in Bangkok beginnt am Victorymonument, zu dem uns ein supergünstiger Van bringt, der direkt vom Universitätsgelände startet. Von dort kommt man mit dem hochmodernen Skytrain über den Dächern Bangkoks zu vielen beliebten Ausflugszielen. Für uns gings heute vom "Central Pier" des Chao Phraya Rivers, aufs Longtailboot und ab in die "Klongs" (Seitenkanäle des Flusses). Jedes Haus hier hat seine eigene Anlegestelle die zugleich der ganzen Familie als Bade und Waschplatz dient. Die Toilette befindet sich auf dem Festland, aber trotzdem graut es uns, wenn wir daran denken, in dieses Wasser zu fallen und an Land schwimmen zu müssen! Alles orientiert sich zum Wasser hin, sogar Geschäfte die ihre Waren am Ufer und sogar auf dem Fluss anbieten. Touristen sind hier nicht selten Opfer von überhöhten Abzockerpreisen. Aber nicht mit uns! Der Bajyoke Tower ist das höchste Gebäude Thailands (Rund 330 Meter). Ein Ausblick, der sogar noch besser ist, als vom Rembrandt Hotel. Die ganzen Ausmasse des Verkehrschaos werden ersichtlich, und auch die Smogwolke ist nicht zu übersehen. Thaischwaben on top Weihnachten fällt aus Marco fährt Tuctuc SARS protection |
|
21.11.2003 Dr. Ruengsak Kawtummachai macht ernst! Dresscode ist Plicht, da macht er auch bei seinen Austauschstudenten Andi und Marco keine Ausnahme. Wer schlecht angezogen erscheint, bekommt einen Abzug in der Endnote! Die Türe wird nach 10 Minuten geschlossen, wer vergisst sein Handy auszuschalten, kann entweder ein Lied singen oder bekommt ebenfalls ne schlechtere Note. Ansonsten ist die Vorlesung gut und interessant, und in unseren neuen Klamotten sehen wir eigentlich auch nicht schlecht aus, oder? Die Thais werden warscheinlich mehr Probleme mit verschlossenen Türen haben als wir! |
|
19.11.2003 Eine der besten Aussichten über Bangkok, Trinken aus Silberkrügen, Essen vom Feinsten, Livemusik und das ganze im 26.Stock, das alles bietet das Remb randthotel (Sukumwith 18)! Wir haben uns sehr über diese Einladung von Aldrin, Hargh und Varun gefreut. Wenn unsere Freundinnen und Eltern auf Besuch kommen, werden wir sie bestimmt hierher ausführen. Etwas ganz Besonderes,... und nein das Stipendium wäre auch ohne Einladung nicht draufgegangen. Hätten wir bezahlt dann wäre es nicht teurer gewesen, als ein Schnitzel in einer Sportgaststätte in Deutschland ! |
|
18.11.2003 Wenn man den ganzen Tag bei 30 Grad in Turnschuhen herumläuft, dann kann es schon mal vorkommen, dass die Füsse etwas muffeln! Das ist den netten Frauen von der Fussmassage aber egal,...es lohnt sich wenn man sich traut! Aldrin hat es sich nicht nehmen lassen auch noch die zwei Massageläden die gleich nebeneinander sind, gegeneinander auszuspielen. 150 Baht (3 Euro) für eine halbe Stunde! Entspannung pur! Das war bestimmt nicht das letzte Mal... |
|
15.11.2003 und 16.11.2003 Varun wollte endlich einmal wieder seine japanische Freundin besuchen, deshalb hat er uns zusammen mit Anshoo nach Hua Hin begleitet. Und das war auch gut so. Denn ohne unsere Freunde wären wir einmal mehr im "Regen" gestanden (dieses Sprich- wort kommt bestimmt nicht aus Thailand). Den richtigen Bus zu finden , ist bei diesem Durcheinander nämlich überhaupt nicht so einfach wie man sich das als Deutscher vorstellt. Das die Klimaanlage im Studentenwohnheim von Hua Hin nicht funktioniert, haben wir zunächst locker gesehen. "No Problem", Fenster auf, Moskitos rein, und mal ganz EASY ein paar Kilo über die Schweissdrüsen abnehmen..., ach waren wir froh als uns die Zimmernachbarn nach einer Weile angeboten haben, unsere Betten bei Ihnen aufzuschlagen. Davor haben wir gemütlich ein Heineken am Strand getrunken, und unsere Freundinnen vermisst, bevor wir in der Hausbar des Hiltonhotels bei Livemusik die Fetzen fliegen lassen haben. Und dann am nächsten Morgen,....der lang ersehnte Sprung ins Meer (VIP Resort, CHA-AM Beach)! Und obendrauf noch das erste Sonnenbad mit Photosession. |
|
14.11.2003 Das erste Mal so richtig beim Inder essen, das haben wir uns beide anderst vorgestellt! In einem guten Restaurant mitten in Bangkok Downtown (Sukumwith, Soi35), hatten wir das ausgesprochene Vergnügen. Für unseren indischen Freunde war es ein Heimspiel! Sehr zu unserer Überraschung gab es fast nichts mit Curry, ein Bad für die Finger nach dem Essen und Gewürze, die auf der Zunge zergehen. Ein kurzer Abstecher auf dem Nachtmarkt in Pat Pong, brachte Andi dazu, darüber nachzudenken, ob er eine andere Köstlichkeit versuchen soll: Heuschrecken,...super crispy! Die sahen neben den Skorpionen, Maden und Schaben echt noch "am leckersten" aus. Morgen fahren wir nach Hua Hin, und freuen uns auf einen Badetag am Strand! Gibt es jemanden, der uns beneidet? Wir denken nicht ;-) |
|
13.11.2003 Die Nationalmannschaft der Turmspringer trainiert hier auf dem Unigelände in der schnukligen Schwimmarena, die auch von uns gleich in Anspruch genommen wurde, denn Studenten dürfen auch rein. Andi wurde einmal mehr wegen seiner Grösse bewundert..., aber auch wir haben nicht schlecht gestaunt, wie die Nachwuchsschwimmer, ultra-diszipliniert und mit autoritärem Übungsleiter auf Ihre Wettkämpfe üben. Das Stadion indem die Frauenfussballnationalmannschaft gerade beim Training war, ist auch nicht zu verachten.... Wir sind froh endlich sportlich tätig gewesen zu sein und freuen uns auf den nächsten Gaumenschmaus auf dem Wochenmarkt. Das haben wir uns jetzt wirklich verdient! |
|
12.11.2003 Heute haben wir endlich unsere Adresse bekommen! Also wenn uns jemand schreiben oder gar ein Paket schicken möchte,....jederzeit ;-) Unsere Anschrift: Andreas Kettnaker bzw. Marco Gerschek
Room no. B6-102 Asiangames Dormitory Thammasat University 99 Moo 18 Phaholyothin Rd Klong Nueng , Klong Luang Pathumthani 12120 Thailand |
|
11.11.2003 Disziplin und Pünktlichkeit sind in Thailand anderst definiert als in Deutschland, da gibt es seit heute keine Zweifel mehr. Fünf Minuten vor Vorlesungsbeginn "Quality Management", waren wir mit EINEM Thai die Einzigen im Vorlesungssaal. Und die meisten kamen nicht etwa 5 Minuten zu spät, sondern 20 (zu spät darf man hier warscheinlich garnicht sagen, weil es normal ist). Wir haben noch nie so viele Studenten in einer Vorlesung schlafen gesehen, und dass obwohl die meisten serh viel Geld bezahlen. "Principles of Marketing" hält eine japanische Professorin, die sehr gutes und vorallem deutliches Englisch spricht. Da wird es an der Sprache schon mal nicht scheitern! Wir machen in 8er Gruppen ein Projekt (inclusive Präse von jedem und Diskussion), das in die Gesamtnote eingeht. Endlich einmal eine Gelegenheit auch Thailänder kennenzulernen ;-) |
|
10.11.2003 Sriinthrathit, Phraboromtrailonganat, Arthitiyavong, Somdet Phra Chao Sua. Nein, wir haben gerade nicht versucht unseren Bericht mit verbundenen Augen zu schreiben! Dies sind nur wenige der vielen Namen von thailändischen Königen, die Professorin Nuntana Kapilakanchana in unserer ersten Vorlesung (Thai Studies) zum Besten gab. Wie sollen wir das jemals auswendig lernen? Wenigstens zählt es 3% zur Gesamtnote wenn man zur Besichtigung des Grand Palace mitfährt. Ansonsten haben wir den ersten Tag an der Uni genossen, schliesslich war es ja noch nicht so stressig. Das wird sicher noch kommen.... Eine Photosession, für den nächsten Newsletter von SIIT, haben wir auch noch hinter uns gebracht! |
|
9.11.2003 "Ich brauche nur 15 Minuten", waren die Worte von Varun (Freund von Anshoo), bevor er uns an einer Bushaltestelle zusammen mit Anshoo warten lies. Eine volle Ladung Bangkok-Smog hat uns erwischt! Wirklich ein sehr interessanter Ort um den verrückten thailändischen Grossstadtverkehr kennenzulernen. Endlich im MBK (grosses Kaufhaus in Sukumwit) angekommen, lag uns das Paradies erneut vor Augen. Man kann hier alles bekommen (Ausser Schuhe für Andreas,Gr.46), für so wenig Geld, dass man aufpassen muss, nicht Sachen (2)(3)einzukaufen, die man überhaupt nicht braucht! Zum Abschluss haben wir noch im Freien auftischen lassen,....ein Traum! Aber auch das Schärfste was wir bisher gegessen haben. Ein unglaublicher Serviettenverbrauch war die Folge. Wir freuen uns auf die erste Vorlesung morgen früh, und gehen ausnahmsweise mal etwas früher ins Bett. |
|
8.11.2003 Nachdem wir unseren Jetleg endlich vollständig auskuriert haben, ging es direkt zum Mittagessen, in die Mensa ums Eck. Endlich erwischt Andi auch einmal nen ziemlich scharfen Biss, und bekommt den Mund nicht mehr zu! Für die Köchinnen und einen Jungen waren wir deutschen Weicheier die Attraktion des Tages. Das lachen war unüberhörbar und dass es dabei um uns geht, nicht zu übersehen. 10 Baht (20 cent) kostet die 30 minütige Busfahrt zum Futurepark, einem riesigen Einkaufs- zentrum, indem wir Schuhe, Badehose, Bermudas, Seife und endlich unsere SIM-Karten für das Handy gekauft haben. Es fällt uns schwer nicht dem Kaufrausch zu verfallen Anshoo lässt es sich nicht nehmen uns ständig einzuladen, diesesmal in ein Restaurant in dem man sein Essen selbst am Tisch zubereitet. Super lecker! Wir essen wie die Könige und das ganze für gerade einmal 15 Euro (4 Personen) Unsere Telefonnummern: Marco +6678315011 Andi +6678317077 Vielleicht kann ja jemand eine billige Vorwhl von Deutschland heraussuchen und uns Bescheid geben. |
|
7.11.2003 "Matrix Revolution", das einzige positive an diesem Film war der der Englisch-lern-Effekt. Doch der Weg zum Kino nach Bangkok war ein mega Highlight, denn mitten auf dem Highway ist unser Taxi nicht mehr weitergefahren. Vielleicht lag es daran, dass wir zu fünft mitgefahren sind, und "Deutsches Gewicht" nicht auf dem Prüfungsbogen thailändiischer Taxifahrer steht. Auf jeden Fall ging nach einem dumpfen Schlag überhaupt nichts mehr."Ich gebe zu, es war auf meiner Seite"(Marco). Das Ersatztaxi brauchte länger als der Abschleppservice, und so sind wir alle zusammen mitsamt dem Taxi abgeschleppt worden. Unglaublich, nicht vorstellbar in Deutschland... Nach dem Film waren wir noch mit einer ganzen Horde indischer Freunde von Anshoo in Pat Pong zum abtanzen. Die Disco war halb voll mit Europäern, und man hat schon bemerkt warum die meisten hier sind! Morgen gehen wir zum Shoppen nach Bangkok. Erst einmal das wichtigste: Bettbezug, Ordner zum Studieren, Schuhe.... |
|
7.11.2003 "Wenn Du mir etwas tust, dann hole ich meine grossen Brüder", mussten wohl die letzten Gedanken der Kakerlake gewesen sein, die Andi gestern zetreten hat. Und auch der Ratschlag von Bernd am Telefon, die Müllsauger lieber laufen zu lassen, weil sie beim zertreten einen Duftstoff ausscheiden, der ihresgleichen anlockt, kam zu spät! Kakis im Schlafzimmer! Unter diesem Motto verbrachten wir unsere erste Nacht, in der mich Andi aus den tiefsten Träumen riss, um zu fragen, was er tun soll ;-) Zum Frühstück gab es einen kullinarischen Leckerbissen: Berliner, aussen süß und innen mit Curry. Einfach lecker...was für eine Kombination! Mit Herrn Somrote haben wir unsere Fächerauswahl noch einmal besprochen, bevor wir für 40 Cent zu Mittag gespeisst haben. Die kleinen Fische blinselten gücklich unter der Panierung hervor, denn die Augen bleiben natürlich dran. Zum Glück hatten wir schon den ersten gegessen bevor wir das bemerkt haben. Unser indischer Freund "Anshoo", hat uns heute auch schon empfangen und gleich ein Thaibier (Singha) spendiert. Heute Abend wollen er und seine Freunde uns erst einmal nach Bangkok "DOWNTOWN" ausführen. Das kann ja heiter werden... |
|
6.11.2003 Nach gut 24 Stunden kommen wir endlich in Bangkok an. Ein Mitarbeiter (der nichteinmal HALLO auf englisch sagen konnte) bringt uns zum SIIT. Der erste Eindruck ist überwältigend! Das Hochschulgelände war 1998 das Sportlerdorf der Asien Games und ist so groß, dass sogar innerhalb Taxis herumfahren. Es gibt auch einen Markt, auf dem wir uns erst von den Gerüchen der Stände verwöhnen lassen, bevor wir zuschlagen ;-). Es ist schon ein wenig gewöhnugsbedürftig die Fleischspieße aus Tüten zu essen,... aber irgendwie kommts einfach cool! Unsere Wohnung ist eigentlich für 4 Studenten ausgerichtet. Jeder hat ein eigenes Doppelzimmer mit Klimaanlage. Die blässt die ganze Hitze auf den Balkon, sodass wir im Wohnzimmer lieber nicht die Türe aufmachen ;-) So sieht unser Wohnheim aus Unsere Zimmer(Unten Links:Wohnzimmer, dann Zimmer Marco ,und Andis Zimmer) Beim langersehnten ersten Klogang, mache ich (Marco) die erste Begegnung mit einer "KAKI", die Brutalos Schnik freundlicherweise sofort auf dem Fussboden im Flur zertritt. ...Danke Andi, dafür gibts ein Poloshirt! Morgen haben wir das erste Treffen mit Dr.Somrote, unserem Ansprechpartner. Dann gehts bestimmt nicht weniger aufregend weiter. "Hier ist alles wie im Film" |
|
5.11.2003 Sodele, jetzt sitzen wir gerade im Flugzeug von Amman nach Bangkok. Das Essen war "arabisch gut" und der Film läuft mit Untertitel von rechts nach links. Aus der Notausganstüre neben der wir sitzen tropft das Wasser! Aber liebe Eltern und alle Anderen die vor haben, mit Royal Jordanian zu fliegen: Macht Euch keine Sorgen! Es gibt dafür mehr Fussraum..... |
|
4.11.2003 Die Sachen sind gepackt! Morgen kann es endlich losgehen... Wie lange haben wir auf diesen Moment gewartet. Es freut uns sehr, dass wir von unserer Hochschule (Prof.Dr. Hohl , Frau Hamer), sowie vom Sirindhorn International Institute of Technology (Herr Somrote) so tatkräftig bei unseren Vorbereitungen unterstützt wurden. Im nachhinein muss man sagen, dass der Aufwand für Studienplatz, Visum, Stipendium und Flug nicht so stressig war, wie befürchet. Um ein paar Euro zu sparen nehmen wir bei unserm Flug auch einen Zwischestopp in Amman (Jordanien), und eine Zugfahrt von Stuttgart nach Frankfurt in Kauf. Wenn wir angekommen sind, werden wir ausführlich über unsere Fluggesellschaft (Royal Jordanian) berichten. Die Zimmer sind bezugsfertig!Mal sehen wer uns in Bangkok am Flughafen begrüsst.... |